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Reservierter Tisch in einem Restaurant

Reservierungsrechner: Kapazität, Auslastung und Umsatz

Wie viele Gäste passen an einem Abend realistisch in Ihr Lokal – und welchen Umsatz bedeutet das? Der Reservierungsrechner beantwortet beides. Aus Sitzplätzen, Öffnungszeit und durchschnittlicher Verweildauer ermittelt er die möglichen Sitzungen je Platz (Turns), daraus die maximale Gästezahl, und über eine erwartete Auslastung die realistische Gästezahl und die Umsatzprognose.

Turns verstehen

Der Schlüssel ist die Verweildauer: Bleiben Gäste am Abend im Schnitt 110 Minuten und Sie haben fünf Stunden geöffnet, schafft jeder Platz gut zwei Sitzungen. Kürzere Verweildauern (Mittagstisch, Café, Bar) bedeuten mehr Turns und damit mehr möglichen Umsatz pro Platz. Die Schnellauswahl setzt typische Richtwerte, die Sie mit eigenen Erfahrungswerten überschreiben sollten – jeder Betrieb ist anders.

Direkt aus dem Gastraumplaner

Wenn Sie Ihren Raum bereits im Gastraumplaner gezeichnet haben, können Sie die Sitzplatzzahl per Klick übernehmen – so passt die Kapazität exakt zu Ihrer tatsächlichen Bestuhlung. Die Preise hinter dem Ø-Umsatz je Gast kalkulieren Sie im Menükartenplaner, die passende Personalstärke prüfen Sie im Dienstplanrechner.

Wofür das gut ist

Für die Personalplanung, die Umsatzerwartung, die Bewertung längerer Öffnungszeiten oder eines zweiten Seatings. Es ist eine Kapazitäts- und Umsatzschätzung – kein Buchungssystem und keine Echtzeit-Verfügbarkeit.

Ein zweites Seating richtig bewerten

Ob sich ein zweites Seating am Abend lohnt, hängt an der Verweildauer: Nur wenn die Gäste der ersten Runde rechtzeitig gehen, wird der Platz für die zweite frei. Spielen Sie im Rechner verschiedene Verweildauern durch – schon fünfzehn Minuten weniger je Gast können über einen ganzen zusätzlichen Turn entscheiden und den Tagesumsatz spürbar heben.

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Was ein Turn tatsächlich dauert

Die Umschlagshäufigkeit steht und fällt mit der realistischen Verweildauer. Sie ist länger, als die meisten Betriebe ansetzen, weil zur reinen Essenszeit das Ankommen, das Bestellen, das Bezahlen und das Neueindecken hinzukommen. Wer den Puffer zwischen zwei Reservierungen zu knapp wählt, produziert wartende Gäste an der Tür und Druck am Tisch.

Auslastung ist nicht gleich Auslastung

Eine Kapazität von hundert Plätzen wird nie vollständig belegt, weil Gästegruppen selten genau zur Tischgröße passen: Ein Zweiertisch, an dem drei Personen sitzen wollen, kostet vier Plätze. Je feiner die Tischgrößen gemischt sind, desto höher die tatsächlich nutzbare Kapazität. Die passende Aufteilung lässt sich im Gastraumplaner maßstäblich durchspielen.

Umsatzprognose mit Vorsicht

Die Prognose multipliziert Gäste mit dem durchschnittlichen Bon. Beide Größen schwanken systematisch: Der Bon liegt an Wochenenden und bei größeren Gruppen höher, die Auslastung folgt Wetter, Ferien und Veranstaltungen. Nutzen Sie das Ergebnis als Planungsrahmen für Einkauf und Besetzung, nicht als Zusage an die Bank.

Verweildauern sind Faustregeln – eigene Werte eintragen. Prognose ohne Gewähr. Daten bleiben lokal im Browser. Methodik.